• Bangkoks Bürger befürchten neue Massenproteste und hamstern Lebensmittel

    Bangkoks Bürger befürchten neue Massenproteste und hamstern Lebensmittel

    Anscheinend befürchten die Bürger in Bangkok neue Ausschreitungen und Massenproteste und decken sich mit Lebensmitteln
    und Verbrauchsgütern ein, berichtet die Universität der thailändischen Handelskammer (UTCC).

    pp Bangkok.
    Die Bürger in Bangkok haben die Ausschreitungen und das Verhängen des Kriegsrechts bei den Demonstrationen 2010 noch nicht vergessen.
    Viele befürchten offenbar, dass die Situation erneut eskalieren könnte und eine ähnliche Situation entsteht.
    Wie jetzt der Direktor des Zentrums für Wirtschafts- und Umsatzvoraussage (CEBF), Herr Wachira Kontaweethep bekannt gab, sei der Einkauf von Gütern im Grossraum Bangkok
    um sagenhafte 22,5 % angestiegen. Die CEBF und die UTCC schließen daraus, dass sich die Bürger Sorgen um eine Verknappung der Grundnahrungsmittel machen würden
    und sich deshalb rechtzeitig mit dem Nötigsten eindecken.
    Herr Wachira betonte allerdings, dass er nicht davon ausgehe, dass es zu einer Lebensmittelknappheit kommen werde.
    Der Wirtschaftsminister Yanaong Phuangrat dementierte allerdings die Aussagen der beiden. Die Bürger in Bangkok würden nicht hamstern, dass sei nur einfalsches Gerücht.
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Aktuelle Meldungen - Erstellt von: schiene Original-Beitrag anzeigen
    Kommentare 613 Kommentare
    1. Avatar von schiene
      schiene -
      Schon wieder ein schwerer Busunfall mit russischen Touristen

      30 ausländische Touristen sind am Sonntag bei einem erneuten Verkehrsunfall verletzt worden, teilte die russische Botschaft in Thailand mit.
      Nach vorläufigen Informationen war ein Bus mit 43 Insassen auf dem Weg von Pattaya in die Provinz Rayong.
      „30 Menschen erlitten leichte Verletzungen und wurden in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Derzeit sind die meisten nach medizinischer Hilfeleistung entlassen worden. In Krankenhäusern bleiben nur zwei Touristen. Nach vorläufigen Angaben sind die meisten Touristen russische Bürger“, sagte der Pressesprecher der russischen Botschaft.
      Anhang 4065
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      22-jährige Studentin gibt sich als professionelle Schönheitschirurgin aus und betreibt in Bangkok eine illegale Klinik

      Frau Natchanan Bhitakchaikorn, die Besitzerin der „Pulchala Clinic“ wurde in Bangkok verhaftet, nachdem sie auf ihrer Website behauptete,
      dass sie eine Spezialistin in der Schönheitsbranche sei. Sie wurde jetzt wegen der Fälschung ihrer Dokumente und diverser Computer-Verbrechen von der Polizei angeklagt.

      pp Bangkok.
      In Zusammenarbeit mit der Division of Special Investigation (DSI) wurde in Bangkok die 22-jährige Studentin Frau Natchanan Bhitakchaikorn verhaftet.
      Herr Tharit Pengdit, der Leiter der DSI erklärte, dass Frau Natchanan gefälschte Lizenzen und gefälschte Graduierung Zertifizierungen benutzte, um sich
      als professionelle Schönheitschirurgin zu präsentieren.
      Laut Herrn Tharit war Frau Natchanan erst im zweiten Studien Jahr an einer privaten Universität in Bangkok. Da sie mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte,
      stellte sie sich selber die entsprechenden Papiere aus und warb damit auf ihrer Webseite im Internet.
      Der Minister für Gesundheit, Herr Pradith Sintawanarong erklärte gegenüber der Presse, dass 10.695 staatliche medizinische Einrichtungen und über 18.000 privat
      geführte Betriebe in Thailand bei den Behörden registriert seien. Von Oktober 2010 bis zum September 2013 wurden weitere 30 lizenzierte Betriebe an die staatlichen Behörden gemeldet.

      Für den illegalen Betrieb von medizinischen oder kosmetischen Einrichtung werden eine Haftstrafe von maximal drei Jahren und ein Bußgeld von bis zu 30.000 Baht angedroht.
      Nicht lizenzierte Ärzte müssen ebenfalls mit drei Jahren Gefängnis Haft und einer Geldstrafe von 30.000 Baht rechnen, sagte Herr Tharit, der Direktor der DSI.
      In den letzten Jahren haben mehrere unlizenzierte Behandlungen zu Verletzungen und Todesfällen bei den Patienten geführt, fügte Herr Tharit hinzu.
    1. Avatar von Enrico
      Enrico -
      Bei der Höhe der Strafe sollte aber bei einigen die Versuchung locken...
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Zwei Russen und ein thailändischer Polizist erbeuten über 65 Millionen Baht an Geldautomaten

      Am Sonntag wurden ein thailändischer Touristenpolizist und zwei Russen verhaftet.
      Ihnen wird vorgeworfen, mehr als 65 Millionen Baht mit gestohlenen Kreditkarten erbeutet zu haben.

      pp Nakhon Ratchasima.
      Aufmerksamen Bewohnern von Korat (Nakhon Ratchasima) hat es die Polizei zu verdanken, dass sie eine Bande von Kreditkartenbetrügern verhaften konnte.
      Bewohner hatten einen Ausländer beobachtet, der an einem Geldautomaten Bargeld abhob. Während dieser Aktion ließ der Mann aus Versehen mehr als
      ein dutzend Geldkarten fallen. Das kam den Anwohnern seltsam vor und sie informierten die Polizei.
      Zunächst stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem dutzendfachen Geldkartenbesitzer um den 38-jährigen russischen Ex-Polizisten Sergey Peternov handelte.
      Er war zusammen mit seinem 27-jährigen russischen Freund Alexi Ivanov unterwegs, um verschiedene Geldautomaten zu plündern.
      Dabei wartete ihr Komplize mit einem PKW in der Nähe, um die Russen durch die Gegend zu fahren. Zum erstaunen der Beamten handelte es sich dabei
      um einen thailändischen Kollegen der Touristenpolizei, Herrn Nontapan. Bei ihm im Fahrzeug fanden die Beamten 2,9 Millionen Baht Bargeld sowie 354 Bankkarten.
      Nontapan war geständig und erzählte den Beamten, dass er von den beiden Russen angeheuert wurde, um sie sicher durch die Gegend zu fahren.
      Außerdem sollte er ihnen bei etwaigen Kontrollen den Rücken freihalten. Dafür hatten sie ihm zehn Prozent der Beute versprochen.
      Bei einer Durchsuchung der luxuriösen Wohnung der Russen in der Sathorn Straße konnten die Beamten weitere 1,5 Millionen Baht Bargeld sowie
      17 Hotel Schlüsselkarten und weitere wertvolle Gegenstände sicherstellen. Dabei wurde auch die Ehefrau von Sergey Peternov, Frau Alexandra verhaftet.
      Die russischen Staatsangehörigen erklärten den Beamten, dass die meisten der Bankkarten ausländischen Opfern aus über 50 verschiedenen Ländern gehören würden.
      Sie hätten nur eine einzige Karte von einem Thai.
      Die Ermittler stellten weiter fest, dass sich die beiden Russen bereits seit 2011 illegal im Land aufhalten. In dieser zeit sollen sie rund 65 Millionen Baht aus den Geldautomaten erbeutet haben.
      Die Behörden glauben, dass die Verdächtigen mit anderen Skimmern, die ebenfalls in Thailand wohnen, zusammenarbeiten.
      Sie wollen ihre Untersuchungen fortführen und hoffen, noch weitere Personen überführen zu können, berichtet die Khaosod.
    1. Avatar von schorschilia
      schorschilia -
      Megakonzern gegen Strassenverkäufer

      Starbucks bodigt Starbung

      BANKOK - Ein thailändischer Strassenverkäufer gibt gegen den US-Kaffeegiganten Starbucks klein bei. Er darf seinen mobilen Kaffeeladen nicht mehr mit «Starbung» bewerben.


      play Die US-Kaffeehauskette Starbucks schützt seine Marke in Thailand (Keystone)


      Anhang 4083



      Zweifelhafter Sieg für den US-Kaffeeriesen Starbucks. Der thailändischen Strassenverkäufer Damrong Maslae (44) verzichtet auf den Namen «Starbung» für seinen mobilen Kaffeeladen.

      Das Logo glich dem von Starbucks. Maslae wählte den gleichen Schriftzug, bildete aber anstelle der Meerjungfrau einen Mann mit muslimischer Kopfbedeckung ab.

      Starbucks verlangte mehr als ein Jahreseinkommen als Schadenersatz

      Der US-Konzern sah in dem bescheidenen Wägelchen des Mannes in der thailändischen Hauptstadt unerlaubte Konkurrenz: das Logo verletze die Patentrechte des Unternehmens, hatten Anwälte dem Mann geschrieben und ihn auf Schadenersatz in Höhe von 300'000 Baht (rund 8600 Franken) und Rechtskosten von 30'000 Baht verklagt.

      Das ist deutlich mehr als sein Jahreseinkommen. Durch Facebook und Twitter erlangte der Strassenverkäufer mit seinem David-gegen-Goliath-Kampf schnell Berühmtheit.

      Starbung heisst neu «Bung's Tear»

      Er gab sich versöhnlich: «Es war eine aussergerichtliche Vereinbarung, wir haben uns in der Mitte getroffen», sagte er. «Sie haben ihre Schadenersatzforderung fallen lassen, und ich habe mich bereiterklärt, das Logo nicht mehr zu benutzen.»

      Der 44-Jährige verkauft seinen Kaffee jetzt unter dem Namen «Bung's Tears». Bung bedeutet auf malaysisch Bruder. Das Logo zeigt nun einen Mann, der weint. Eine Anspielung? (SDA/cst)

      P.S. ich hab Starbucks noch nie gemocht
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Russische Reiseindustrie droht Thailand mit Boykott

      In einem Brief an das thailändische Fremdenverkehrsamt (TAT) hat der Verband der russischen Reiseindustrie angedroht, Thailand ab dem nächsten Monat zu boykottieren.

      pp Bangkok/Moskau.
      Der Chef des thailändischen Fremdenverkehrsamt in Moskau erklärte, dass der Verband der russischen Reiseindustrie (RUTI) in einem Brief damit gedroht habe,
      Reisen nach Thailand ab Dezember 2013 zu boykottieren.
      Dabei geht es vor allem um die Sicherheit auf den Straßen Thailands. Dabei bezieht sich RUTI vor allem auf den Verkehrsunfall am 15. November in Siracha,
      bei dem rund 40 Russen nach einem Verkehrsunfall mit einem Tourbus verletzt wurden.
      Die RUTI fordert, dass die Fahrer besser ausgebildet werden müssten sich auch an die Straßenverkehrsordnung halten sollten.
      Weiterhin wird auch auf die Verkehrssicherheit der Reisebusse hingewiesen. Viel zu oft seien die Fahrzeuge schlecht oder gar nicht
      gewartet und nicht immer in einem Verkehrssicheren Zustand.
      Die RUTI geht in ihrem Schreiben so weit, dass sie Thailand ein Ultimatum stellt. Sollte von der thailändischen Seite bis zum Ende
      des Monats keine akzeptable Lösung für diese Probleme vorgelegt werden, will man selber die notwendigen Schritte unternehmen,
      um die Sicherheit der russischen Touristen zu gewährleisten.
      Als erste Möglichkeit will die RUTI dann alle Charterflüge nach Thailand aussetzen und stoppen. Die bereits gebuchten Reisen sollen dann
      nach Singapur, Malaysia oder sogar nach Vietnam umgeleitet werden. Diese Maßnahmen sollen dann zumindest bis März 2014 durchgezogen werden.

      Gestern erklärte der Minister für Tourismus und Sport, Somsak Pureesrisak, dass er den Brief sehr ernst nehmen würde und auch bereits
      Premierministerin Yingluk Chinnawat über die Boykottandrohung der Russen informiert habe. Daraufhin habe man für den 26. November ein Treffen
      mit dem russischen Botschafter und den zuständigen Behörden vereinbart.
      Somsak erklärte weiter. dass er ebenfalls das Verkehrsministerium informiert und gebeten habe, die Unfälle genauer zu untersuchen.
      Vor allem soll geklärt werden, warum so viele Russen in der letzten Zeit in Verkehrsunfälle verwickelt werden.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Es ist unsere Kultur zu lügen und zu betrügen um unser Gesicht zu wahren

      In den Nachbarländern Malaysia, Hongkong und Singapur scheint sich eine neue englische umgangssprachliche Bezeichnung breit zu machen.
      „Don’t Thai to me“. Das bedeutet, belüge und betrüge mich nicht.

      pp Bangkok.
      In einem Artikel in einer thailändischen Zeitung taucht zum ersten Mal der Slang Ausdruck „Don’t Thai to me“ auf.
      Damit ist gemeint, sei nicht wie ein Thai zu mir, belüge und betrüge mich nicht. So deuten ihn die Nutzer des thailändischen Forum Pantip.com

      Also wir lügen und betrügen, fragen sich viele Nutzer. Und die Antwort ist eindeutig, Ja, das ist leider richtig. Dabei sind die Reaktionen
      der Thais durchweg positiv zu diesem Thema. Die Bangkok Post fragt sich allerdings, ob die meisten Thais überhaupt verstehen, wie das gemeint ist.
      Auf einigen Radiosendern und Webseiten gibt es aber auch einige der üblichen nationalistischen Empörungen. Die meisten Menschen scheinen
      die Wahrheit zu akzeptieren und fordern Thailand auf, dass endlich zu ändern, damit wir nicht mehr die Zielscheibe des Witzes sind.
      Die Kehrseite ist, dass viele Leute denken, der Witz bezieht sich nur auf Politiker, oder nur auf diejenigen, die auf der anderen politischen Seite stehen.
      Grundsätzlich scheinen sie zu denken, es geht dabei um andere Thais, und nicht um sie selber.

      Aber mit dem Spruch sind natürlich alle Thais gemeint, nicht nur die Politiker. Wir alle sind Thais, schreibt die Zeitung weiter.
      Das betrifft uns alle. Aber viele Thais verstehen die Ironie nicht. Unsere Englischkenntnisse sind wie unsere Verkehrsfähigkeiten,
      wir wissen es nicht und wir kümmern uns einfach auch nicht darum, schreibt der Kommentator.

      Zweitens wollen wir verstehen, dass wir nur für einen guten Zweck betrügen und lügen. Es ist einfach eine Frage der kulturellen Wahrnehmung.
      Wir lügen, weil es höflich ist. Unsere soziale Norm basiert auf dem "Nennwert" Höflichkeit. Wir müssen unser Gesicht bewahren, auch wenn
      das lügen bedeutet. Das Gesicht zu verlieren, ist einfach eine große Peinlichkeit. Da ist es besser, zu lügen.
      Die Wahrheit hilft meistens auch nicht weiter und tut nur weh. Nur deshalb lügen wir und schauen in eine andere Richtung.
      Lieber „Mai pen rai und Sabaai, Sabaai und mit einer Lüge leben.
      In der traditionellen Thai-Umgebung, egal ob im Büro oder in einem Team, wenn jemand versucht die Wahrheit zu sagen, auch wenn er das höflich tut,
      ist und bleibt er immer noch das schwarze Schaf. Die Wahrheit ist in unserer Kultur unbequem.

      Darüber hinaus betrügen wir, denn wie sonst könnten wir etwas erledigen? Das System, das dieses Land führt, von oben bis nach unten,
      ist in der Regel inkompetent. Es gibt viele Formen von Betrug, die eine kulturelle Norm sind und alle sind eine Form der Korruption. Wir alle tun das oder haben es schon getan.
      Wenn sie etwas in Thailand zu erledigen haben, dann haben sie bestimmten Verfahren und Regeln zu folgen. Wir alle wissen, dass ein schöner Geschenkkorb
      in der Bürokratie so manches unmögliche möglich macht.
      Ich erinnere mich an meine Kindheit, berichtet der Kommentator weiter. Wir haben sechs Monate auf einen Telefonanschluß für unser Haus gewartet.
      Erst nach einem Geschenkskorb plus der Anwendung von Verbindungen von einer Person, die Einfluss hatte, haben wir unseren Telefonanschluß bekommen.

      Da haben sie es. Im Extremfall lügen und betrügen Menschen mit böser Absicht. Aber als kulturelle Norm, lieben wir Thais es, einfach nur höflich zu sein
      und unser Gesicht zu wahren. Wie betrügen nur, um Dinge zu erledigen. Daher, "Sei nicht wie ein Thai zu mir" ist nicht nur ein Slang, es ist eine Tatsache des Lebens.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Demonstranten drehen dem DSI den Strom ab

      Eines der best bewachten Gebäude ist das Hauptquartier des DSI (Department of Special Investigation).
      Hier war für die Demonstranten kein Eindringen möglich. Trotzdem schafften sie es, dem „thailändischen FBI“ den Strom zu kappen.

      pp Bangkok.

      Das Hauptquartier des Department für spezielle Untersuchungen DSI (Department of Special Investigation) wird derzeit besonders gut bewacht.
      Vor dem Haupteingang stehen hinter einer Absperrung nicht zehn, sondern schätzungsweise mindestens 50 ausgebildete Polizisten.
      Hier war für die Demonstranten kein Eindringen möglich. Da ließ man sich kurzerhand etwas Neues einfallen, berichtet SpringNews_TV.
      Die Demonstranten verfolgten die Stromleitungen des Gebäudes soweit zurück, bis sie schließlich zu einem großen Strom-Verteiler-Mast kamen.
      Hier kappten sie kurzerhand die Stromführenden Kabel zum Gebäude des DSI.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Jetzt bekommen die Demonstranten weitere Unterstützung durch Abhisit

      Auf einer gestern dringend einberufenen Krisensitzung der Demokraten erklärte der Parteivorsitzende Abhisit Vejjajiva,
      dass sich die Demokraten an den Protesten gegen die Regierung beteiligen wollen.

      pp Bangkok.
      Offenbar gehen die Demonstrationen gegen die Regierung an diesem Wochenende in die zweite Runde.
      Die Demonstranten bekommen weitere Verstärkung aus den Reihen der Demokraten.

      Der Parteivorsitzende Abhisit Vejjajiva hatte gestern (Donnerstag, den 28. November) auf einer Krisensitzung erklärt,
      dass sich jetzt auch die Demokraten an den Protesten gegen die Regierung beteiligen wolle.
      „Wir werden unsere Parteimitglieder zu den verschiedenen Protestorten schicken und die anderen Gruppen in ihrem Kampf
      gegen die Regierung unterstützen“, sagte er auf der Versammlung.
      Dabei gab Abhisit deutlich zu verstehen, dass die Abgeordneten nicht von ihrem Posten zurücktreten. Sie sollen sich nur
      als Parlamentarier der außerparlamentarischen Opposition anschließen und sie unterstützen.
      Allerdings sind nicht alle Parteimitglieder mit diesem Vorschlag einverstanden. Scharfe Kritik hagelte es von Finanzminister Korn.
      Er betonte nicht zum ersten Mal, dass man weder Staatseinrichtungen noch öffentliche Gebäude einfach besetzen könne oder dürfe.
      Khun Korn hatte das auch bereits schon Tage vorher dem Protestführer Suthep mitgeteilt.
      Herr Suthep war allerdings wenig beeindruckt von der Aussage des Finanzministers und erklärte dazu, dass Herr Korn weder einer
      der Anführer, geschweige den wichtig sei.
      „Es interessiert mich nicht, was Herr Korn dazu zu sagen hat“, erklärte Suthep bei einer Rede. „Der Mann ist nicht wichtig“, betonte er.
      „Wir werden alles tun, um unsere Ziele zu erreichen“, fügte er hinzu.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Jetzt lassen gewisse Leute ihre Maske fallen. Und wichtig ist nur Herr Suthep, andere Meinungen zählen nicht.
      Denkt dieser Mann überhaupt nach, was er redet?
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Suthep enthüllt erste Details zu „seinem Volksrat“

      Der Leiter des Volkskomitees für Absolute Demokratie mit dem König als Staatsoberhaupt (PCAD) Suthep Thaugsuban
      hat erste Details zu seinem Vorschlag für den "Volksrat" enthüllt.

      pp Bangkok.
      Bei einem Treffen mit Vertretern des privaten Sektors lüftete Suthep heute zum ersten Mal sein Geheimnis und erklärte,
      wie er sich den neuen „Volksrat“ vorstellt. Dabei legte er großen Wert darauf, dass es sich dabei natürlich nur um ausgesuchte „moralische Menschen“ handelt.

      Er sagte, dass der Volksrat der Delegierten aus insgesamt 400 Plätzen bestehen sollte. 300 dieser Plätze werden von Menschen
      aus allen Berufsklassen sein. Die restlichen 100 Plätze (Personen) würden durch „Experten“ des (PCAD) ausgewählt werden.

      Um den Rat zu schaffen, sagte Herr Suthep den Vertretern von sieben Organisationen, müsse Premierministerin Yinglak Chinnawat
      zurücktreten und so den Weg für den stellvertretenden Sprecher des Abgeordnetenhauses freimachen.

      Dann könne man seine Majestät den König bitten, einen neuen Ministerpräsidenten nach Artikel 7 der 2007 festgelegten Verfassung
      zu ernennen. Herr Suthep argumentierte dabei, dass dieser Artikel es dem König erlaube, seine königliche Macht in dieser Weise auszuüben.
      Herr Suthep erwähnte dabei nicht, wer denn der königlich ernannte Ministerpräsident sein würde. Er sagte nur, dass es eine Premiere für
      den Übergangsführer sei. Dessen Aufgabe bestehe darin, den Volksrat zu etablieren.

      Herr Suthep wollte ebenfalls keine potenziellen Kandidaten für den Volksrat nennen. Er sagte nur, dass er dabei nicht an Mitglieder von politischen Parteien denke.
      "Je schneller Frau Yinglak von ihrem Posten zurück tritt“, sagte er, „desto schneller wird die Nation zum Frieden zurückzukehren".

      Auf die Frage, wie Thailand sein Image als „Land des Lächelns“ zurück bekommen könnte antwortete Suthep, dass er alle politischen Gruppen
      einladen würde, sich seinen Bemühungen zur Reform und zur Versöhnung anzuschließen.
      Ob er denn wirklich alle Rothemden einladen würde, wollte einer der Anwesenden Vertreter wissen. Ich lade alle Rothemden, mit Ausnahme
      einer Anzahl ihrer Führer wie Herrn Wirakan Musikkapong, Herrn Nattawut Saikua und Herrn Jatupon Prompan ein.
      "Wir sind offen für Diskussionen, aber wir sind nicht offen für Verhandlungen“, betonte er. „Vor der nächsten Wahl müssen viele Änderungen
      gemacht werden. Bevor „meine Reformen“ nicht abgeschlossen sind, wird es keine nächste Wahl geben“, sagte er zum Abschluß.

      Als letztes wollte einer der Anwesenden wissen, ob er zu einem Dialog mit Frau Yinglak bereit sei. „Ich habe Frau Yinglak bereits schon
      vorher erklärt, dass ich sie nicht wieder treffen möchte. Sie hat ja bereits schon bei einem früheren Treffen meinen Vorschlag für einen „Volksrat“ abgelehnt“.
    1. Avatar von pit
      pit -
      Der sollte normalerweise eine weiße Jacke tragen. Also ich meine die mit den Knöpfen am Rücken!

    1. Avatar von schorschilia
      schorschilia -
      ich halte mich in politischen Dingen grundsätzlich zurück; sowieso in einem "fernen" Land....
      aber was der von sich gibt, ist schon krass.
      man muss ja nicht mal die Landessprache beherrschen...einfach seine Mimik und Gestik bei seinen Reden beachten...der peitscht das Volk nur auf....
      das kommt nicht gut.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Suthep kündigt zum Wochenende neue Proteste an

      Gestern Abend kündigte der Anti-Regierung Protestführer Suthep bei seiner Rede am Demokratie-Denkmal
      eine neue große Kundgebung für den kommenden Sonntag an. Sein Ziel ist es nach wie vor, die geschäftsführende
      Ministerpräsidentin Yinglak Chinnawat aus ihrem Amt zu drängen.

      pp Bangkok.
      Der selbsternannte Führer des Demokratischen Volks Reform Komitees (PdRC) kündigte am Dienstagabend auf der Bühne am
      Demokratie-Denkmal einen weiteren großen Massenprotest für den kommenden Sonntag an. Alle Menschen sollen nach Bangkok
      kommen, um die Wurzeln des sogenanten „Thaksin-Regime“ herauszureißen.

      „Der 22. Dezember ist der Tag, an dem wir uns alle versammeln, um Yinglak Chinnawat aus ihrem Ministerposten zu drängen“ kündigte er erneut an.

      Dieses Mal plant Suthep bereits 2 Tage vorher eine Generalprobe. Er forderte seine Anhänger auf, sich bereits am Donnerstag und am Freitag
      zu einem Probemarsch in Bangkok einzufinden. Am Samstag dürfen sich die Demonstranten dann ausruhen, damit sie am Sonntag fit für den Generalmarsch sind.

      Der 22. Dezember ist deswegen so wichtig, erklärte Suthep seinen Anhängern, weil bereits einen Tag später, am 23. Dezember die Wahlkommission
      mit der Registrierung der neuen Kandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten beginnt. Ab dem 28. Dezember folgen dann die Kandidaten aus
      den verschiedenen Wahlkreisen.
      Allerdings, so betonte Suthep erneut, werde er dafür sorgen, dass die Neuwahlen am 2 Februar 2014 nicht stattfinden. „Bevor die PdRC nicht alle
      politischen Reformen umgesetzt hat, wird in diesem Land keine neue Regierung gewählt“, versprach er nochmals seinen Anhängern.

      Im Gegenzug bekräftigte die geschäftsführende Ministerpräsidentin ebenfalls am Dienstag, dass sie so lange nicht zurücktreten werde,
      bis sich eine neue Regierung nach der Wahl gebildet hat, berichtet die BangkokPost.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Ich frage mich, wer steht hinter diesem Kasperl? Der muss doch einen großen Mentor haben.
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      DSI friert die Konten der Regierungsgegner ein

      DSI-Chef Tarit Pengdit gab bekannt, dass seine Behörde gegen 17 Anführer der Regierungsgegner, darunter auch Suthep Thueagsuban,
      Ermittlungsverfahren eingeleitet habe. Außerdem will man die Bankkonten der Regierungsgegner einfieren.

      pp Bangkok.
      Das Department of Special Investigations (DSI), hat gegen 17 Anführer der Regierungsgegner ein Ermittlungsverfahren wegen
      Volksverhetzung eingeleitet. Die 17 Personen, darunter auch Herr Suthep sollen eine Vorladung der DSI erhalten, in der ihnen
      die Anstiftung zur Unruhe und die konspirative Anstiftung der Öffentlichkeit gegen die Regierung vorgeworfen werden.
      Die vorgeladenen Personen sollen sich am 26. und 27. Dezember bei der DSI melden.

      Weiterhin gab der Leiter des DSI, Khun Tarit bekannt, dass er die Konten der Anführer und beiden Konten der PdRC,
      auf die täglich Spendengelder fließen, einfieren werde. "Alle Konten werden auf unbestimmte Zeit eingefroren, bis die
      Vorwürfe gegen die Kern Führer vollständig geklärt sind", sagte DSI Generaldirektor Tarit Pengdith auf einer Pressekonferenz.
      Darüber hinaus warnte Khun Tarit die Menschen, die finanzielle und logistische Unterstützung für die PdRC Kundgebungen bereit
      stellen würden. Seine Behörden ermitteln auch gegen alle Unternehmen, die eine Finanzierung oder Unterstützung der Kundgebungen,
      wie zum Beispiel die Busbesitzer, die den Transport der PdRC ermöglicht haben.
      Tarit fuhr fort und sagte, dass alle Bankkonten von den 18 Staats- und Regierungschefs eingefroren werden. Außerdem habe man die
      Banken aufgefordert, alle Transaktionen der letzten sechs Monate offenzulegen.

      Er fügte hinzu, dass seine Agentur genau das gleiche mit rund 300 Kern Führer der Rothemden-Bewegung
      während der Kundgebungen in Bangkok vor zwei Jahren getan habe.

      "Sobald die Transaktionsdaten überprüft worden sind, werden wir wissen, wie das Geld gespendet und für
      die Kundgebungen und Aktivitäten ausgegeben wurde. Ich möchte alle Finanziers oder Anhänger davor warnen,
      weiterhin die Kundgebungen zu unterstützen. Es besteht die Gefahr, dass sie wegen Beihilfe zu Verbrechen angeklagt werden“, sagte Tarit

      Weiterhin gab er bekannt, dass gegen Suthep ein Haftbefehl mit dem Vorwurf der Volksverhetzung erlassen wurde.

      Quelle: NationMultimedia
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      General Prayuth warnt vor einem Bürgerkrieg

      Armeechef General Prayuth Chan-OCHA äußerte sich am Freitag besorgt
      über die Gefahr eines Bürgerkriegs. „Alle Farben“ sollten helfen, den politischen Konflikt
      zu lösen und die Kluft zwischen den Parteien zu heilen.

      pp Bangkok
      Wie die Bangkok Post heute berichtet, warnt General Prayuth Chan-ocha vor einem Bürgerkrieg,
      wenn der Konflikt zwischen den Parteinen und den Menschen noch weiter anhält.

      „Die politischen Gegner sind mittlerweile an einem Punkt angelangt“, sagte er, „an dem keiner
      mehr dem anderen zuhört. Egal welcher Vorschlag von einer Seite gemacht wird, er wird von
      der anderen Seite schlichtweg ignoriert und abgelehnt“.

      Dabei dürfe man nicht nur die derzeitige Situation in Bangkok sehen, betonte er.
      Die Stimmung im ganzen Land und in den einzelnen Provinzen müssen ebenfalls in
      Betracht gezogen werden. Die angespannte Situation könnte einen Bürgerkrieg auslösen, fügte er hinzu.

      „Die Versammlung des Volkes muss nicht von einer widersprüchlichen Gruppe
      organisiert oder gesponsert werden“, sagte General Prayuth. „Es muss eine neutrale Gruppe sein,
      bei der die Führer „aller Farben“ von vorneherein ausgeschlossen sind“. Dabei bezog er sich vor
      allem auf die in den letzten Jahren vorherrschende Politik der Rot- und Gelbhemden.

      Allerdings räumte er ein, dass er sich selber darüber unsicher sei, wie diese „neutrale Gruppe“
      aussehe und wer sie bilden sollte. Er wollte sich ebenfalls nicht auf einen Termin festlegen oder
      sagen, ob diese Gruppe vor oder nach den Neuwahlen gebildet werden sollte.

      Prayuth betonte noch einmal, dass die Streitkräfte neutral seien und die Premierministerin
      nicht zu einem Rücktritt drängen würden. „Das Militär ist bereit, die Wahlkommission bei der
      Organisation von Neuwahlen zu unterstützen. Über einen Staatsstreich brauchen sie mit mir
      nicht zu reden“, sagte er energisch.
    1. Avatar von schiene
      schiene -
      Gestern gab es in der Provinz Phetchabun ein schweres Busunglück mit 30 Toten und mehreren schwer Verletzten.
      Der Bus welcher nach Chiang Rai unterwegs war stürtze ca.30 Meter tief.
      Anhang 4373
    1. Avatar von wein4tler
      wein4tler -
      Private Investoren verkaufen Thailand-Fonds

      Thailand-Fonds stehen auf der Verkaufsliste der privaten Investoren ganz oben.

      pp Bangkok.
      Wie die Börse Frankfurt in ihrem aktuellen Wochenbericht schreibt, stehen Fonds mit thailändischen Aktien ganz oben
      auf der Liste der privaten Investoren. Private Investoren treffen ihre Entscheidungen vollkommen selbständig und haben keinen Berater.

      „Raus aus den ThaiAktien“ titelt die Fonds Online Professionell die Aussage des ICF Kursmaklers Frank Wöllnitz, dass Fonds
      mit thailändischen Aktien ebenfalls unter die Räder gekommen sind.
      Der Grund sind die seit Oktober immer wieder aufkommenden Demonstrationen gegen die Regierung und Yinglak Chinnawat.
      Das verschreckt die Investoren, berichtet Wöllnitz. Zurzeit stehe zum Beispiel der "HSBC GIF Thai Equity" und der "Allianz Thailand Equity" Fond
      ganz oben auf der Verkaufsliste der privaten Investoren.

      Alleine der Allianz Fond hat aus Sicht der letzten zwölf Monate gut 29% verloren. Bei HSBC sieht es ebenfalls nicht viel besser auf.
      Die beiden Fonds haben einen ähnlichen Kursverlauf.

      Aber auch die Banken Thailands haben bereits den Abwärtstrend zu spüren bekommen. Aktien der Siam Commercial Bank fielen
      um neun Prozent, die der Bangkok Bank sowie der Kasikornbank um jeweils 7,4 Prozent. Die Aktien der laut den Teilnehmerzahlen
      landesweit größten Telekomgesellschaft Advanced Info Service verloren 6,9 Prozent.
    1. Avatar von schiene
      schiene -
      Oberösterreichischer Großbetrüger in Thailand gefasst

      "Pattaya – Ein mutmaßlicher Großbetrüger ist der Polizei Jahre nach seiner Flucht in Thailand ins Netz gegangen. Er soll sowohl als Arbeitgeber seine Mitarbeiter als auch als angeblicher Arbeitsloser das AMS um insgesamt eine sechsstellige Summe geprellt haben. Im Exil flog er auf, weil er dort einen Freund, während dieser im Gefängnis saß, um 400.000 Euro erleichterte, so die „Kronen Zeitung“ am Sonntag.

      Nach seinen Betrügereien in Oberösterreich setzte sich der heute 44-Jährige 2008 nach Thailand ab und kam bei einem in Pattaya lebenden Oberösterreicher unter. Dieser war selbst in kriminelle Machenschaften verstrickt. Er soll Privatpersonen und Versicherungen über eine Million Euro herausgelockt haben, indem er Geld zur Anlage übernahm, dann aber für sich selbst verwendete. Als er 2011 gefasst wurde, gelang es seinem Mitbewohner, erneut unterzutauchen.
      Während sein Freund im Gefängnis saß, plünderte der 44-jährige per Überweisungen und Behebungen dessen 400.000 Euro schweres Konto. Laut Zeitung nahmen in Bangkok stationierte Verbindungsbeamte des Innenministeriums die elektronische Spur des Verdächtigen auf und ließen ihn auffliegen. Mittlerweile wurde der Oberösterreicher in ein Gefängnis nach Bangkok überstellt. Ihm droht in Thailand zunächst ein Verfahren wegen illegalen Aufenthalts, dann dürfte er nach Österreich ausgeliefert werden. Das Bundeskriminalamt war am Sonntag vorerst für eine Stellungnahme nicht erreichbar."
      Quelle:
      http://www.tt.com/panorama/verbreche...nd-gefasst.csp